Das Rendered-Manifests-Pattern und OCI
Die GitOps-Prinzipien zielen darauf ab, Transparenz und Zusammenarbeit in Kubernetes zu verbessern. Im Mittelpunkt stehen dabei ein deklarativer Sollzustand und die kontinuierliche Synchronisierung. Konfigurationstools wie Helm und Kustomize vereinfachen die Verwaltung von Manifesten in GitOps, werfen aber ein Dilemma auf: Diese Abstraktionen sind zentral für GitOps, doch da Argo CD sie zur Laufzeit verändert, sind die tatsächlichen Auswirkungen auf die bereitgestellten Manifeste oft nicht ersichtlich. Als Reaktion darauf wurde das Rendered-Manifests-Pattern (auch bekannt als Hydration) entwickelt, das diese Intransparenz beseitigt und eine unveränderliche, verlässliche Informationsquelle schaffen soll.
Doch wie funktioniert dieses Pattern mit OCI? Mit der Integration von OCI in Argo CD v3.1 können Benutzer nun OCI zum Speichern von Manifesten verwenden. Aber welche Auswirkungen hat das auf das Rendered-Manifests-Pattern?
Im Vortrag stellt Christian verschiedene Pattern mit OCI und gerenderten Manifesten vor, erläutert, was funktioniert und was nicht, und worauf man bei der Einführung von OCI in den Rendered-Manifests-Workflows achten sollte.
Vorkenntnisse
Grundlegende Kenntnisse in DevOps- und GitOps-Praktiken sind hilfreich.
Lernziele
Du lernst
- wie das Rendered-Manifests-Pattern mit OCI zusammenspielt,
- was funktioniert und was nicht,
- und worauf man bei der Einführung von OCI in Rendered-Manifests-Workflows achten sollte.